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Volleyball

Volleyballer der SSV Brensbach sind Meister in der Bezirksoberliga

Volleyball SSV Brensbach

Trotz einer 2:3-Niederlage gegen den TV Neu-Isenburg am letzten Spieltag der Saison 2025/2026 verteidigten die Volleyballer der SSV Brensbach den ersten Platz in der Bezirksoberliga und steigen damit als Meister in die Landesliga auf. Das Team um die Spielertrainer Sven-Martin Lieb und Sebastian Strobl ging mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten TV Neu-Isenburg in die letzte Partie. Damit war klar, dass mindestens zwei Sätze gewonnen werden mussten, um den erforderlichen Punkt zu holen, der den Vorsprung uneinholbar machen würde. Dies gelang in einem spannenden und auf sehr hohem Niveau geführten Partie denkbar knapp. Dabei vergaben die Odenwälder in Durchgang drei einen Satzball und lagen in Satz vier bereits mit 12:18 in Rückstand. "Spätestens da war uns allen klar, dass wir jetzt alles reinhauen müssen. Hohes Risiko bei den Aufschlägen und Angriffen und noch mehr Biss in Block-Feldabwehr zeigen. Zum Glück ist uns das Comeback gelungen", so Sebastian Strobl. Punkt um Punkt holte die SSV auf und Neu-Isenburg unterliefen – aus Nervosität und dem gegnerischen Druck geschuldet – nun deutlich mehr Fehler. Nach dem von Sven-Martin Lieb spektakulär und erfolgreich gestopften Satzball, eskalierten sämtliche SSV-Akteure und die mitgereisten Fans. Der verlorene Tiebreak spielte dann keine Rolle mehr. "Landesliga, Landesliga, hey, hey", schallte es durch die Neu-Isenburger-Halle.

Vor der Saison wurde zwar mehr oder minder leise über den Aufstieg gesprochen, nachdem die Gersprenztaler in der letzten Runde schon knapp die Meisterschaft verpassten und auf Rang drei abschlossen, aber angesichts der starken Konkurrenz in der Liga, war dieses Maximalziel alles andere als leicht zu erreichen. Die erste Hälfte der Saison verlief mit vier Siegen und drei Niederlagen auch wechselhaft und die Brensbacher gingen auf Platz vier in die zweite Rundenhälfte. Dort gelangen sechs Siege in Folge und die SSV übernahm im Januar die Tabellenspitze, die bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde. "Wir mussten immer wieder verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren und konnten mehrfach nur mit einem Minimalkader antreten. Umso mehr freut es uns alle, dass sich jeder durchgebissen, zum entscheidenden Spiel gekommen ist und dabei alles für den gemeinsamen Erfolg investiert hat. Jeder Akteur war wichtig und hat seine Rolle hervorragend ausgefüllt", bilanziert Sven-Martin Lieb.

Der Mannschaft gehören an: Lars Dittmann, Rene Ehrenberg, Kilian Geißler, Sven-Martin Lieb, Ivan Mazko, Serhii Mazko, Benedikt Müller, Adrian Olczyk, Andreas Peukert, Volker Riehl, Thomas Ruschig, Sebastian Strobl, Kamil Swiatek und Michael Vierheller

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